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IFG-Antrag; Neubauprojekte BBIM und MedForCe in Münster

22.01.2026
Nordrhein-Westfalen

Beschreibung

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW beantwortet einen Antrag nach dem Informationsfreiheitsgesetz zu den Neubauprojekten MedForCe und BBIM in Münster. Ein konkreter Termin für eine öffentlichkeitswirksame Eröffnung des MedForCe steht noch nicht fest, während die Eröffnung des BBIM für Anfang Juni 2026 geplant ist. Die Inbetriebnahme beider Gebäude erfolgt nach baulicher Fertigstellung schrittweise durch verschiedene Nutzer. Das MedForCe dient primär als Ersatz für bisher auf dem Campus verteilte Forschungsflächen, während mit dem BBIM überwiegend zusätzliche Forschungsflächen geschaffen werden. Insgesamt wird es zu Verschiebungen kommen, mit Erweiterungen und Reduktionen einzelner Forschungseinheiten; detaillierte Angaben liegen dem Ministerium jedoch nicht vor. Die Forschungskapazitäten sollen insgesamt durch moderne Labore und leistungsfähigere Geräte verbessert werden, eine konkrete Aufschlüsselung nach Forschungsbereichen oder Gebäuden ist nicht möglich. Informationen zur tierexperimentellen Forschung in Alt- oder Neubauten liegen dem Ministerium nicht vor; hierfür wird auf die jeweiligen Einrichtungen verwiesen.


Fragen

1. Gibt es einen konkreten Termin für die Eröffnung des MedForCe und des BBIM? 2. Welche Veränderungen ergeben sich durch den Bau des MedForCe und BBIM für die Kapazitäten der humanbasierten Forschung (präklinisch und klinisch)? 3. Gibt es konkrete Pläne, die humanbasierte Forschung (präklinisch und klinisch) künftig weiter auszubauen (aufgeschlüsselt nach MedForCe und BBIM)? 4. Wie viele Tiere welcher Tierart wurden seit 2019 an den betroffenen Instituten für Tierversuche (§ 7 TSchG) bzw. Organ-/Gewebeentnahmen (§ 4 TSchG) verwendet? – unbeantwortet 5. Für welche Zwecke wurden die unter 4. a) genannten Tiere verwendet (aufgeschlüsselt nach Tierart, Zweck, Institut und Jahr)? – unbeantwortet 6. Woher stammten die Tiere (eigene Zucht oder externe Zuchten/Unternehmen, Transport)? – unbeantwortet 7. Wie viele „überzählige“ Tiere sind seit 2019 entstanden und was geschah mit ihnen? – unbeantwortet 8. Was geschah mit Tieren nach Abschluss der Versuche (Tötung, Vermittlung, Weiterhaltung)? – unbeantwortet 9. Wie wurden getötete oder verstorbene Tiere entsorgt und durch welche Unternehmen? – unbeantwortet 10. Wie wirken sich die Neubauten auf die Kapazitäten der tierexperimentellen Forschung aus? – unbeantwortet 11. Welche Tierarten und Kapazitäten sind für die Sicherheitsstufen S1–S3 im MedForCe geplant? – unbeantwortet 12. Welche Sicherheitsstufen, Tierarten und Kapazitäten sind für das BBIM vorgesehen? – unbeantwortet 13. Wie werden die Tiere gehalten (Käfig-, Raum-, Gruppengrößen etc.)? – unbeantwortet 14. Welche Tierversuche mit welchen Tierarten sind in S1–S3 geplant? – unbeantwortet 15. Woher stammen die Tiere, die künftig im MedForCe und BBIM verwendet werden? – unbeantwortet 16. Gibt es Konzepte für den Verbleib nicht mehr benötigter oder „überzähliger“ Tiere? – unbeantwortet 17. Gibt es konkrete Pläne zur Erweiterung oder Reduzierung der Tierhaltungskapazitäten? – unbeantwortet 18. Wie viele Wissenschaftler werden künftig am MedForCe und BBIM arbeiten und wie verteilt sich ihre Forschung (tierexperimentell vs. humanbasiert)? – unbeantwortet 19. Wie viele neue Arbeitsstellen entstehen und wie verteilen sie sich auf tierexperimentelle bzw. tierverbrauchsfreie Forschung? – unbeantwortet 20. Wie verteilen sich staatliche und Drittmittel auf tierexperimentelle und humanbasierte Forschung? – unbeantwortet